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OEE: Overall Equipment Effectiveness
GAE: Gesamtanlageneffektivität
OAE: Overall Asset Effectiveness
Die OEE ist eine zentrale Anlagen- und Maschinenkennzahl, mit der man die großen Maschinenverluste zuverlässig analysieren kann.
Häufige praktische Probleme, die einen nachhaltigen OEE-Verbesserungsprozess behindern: - OEE ist als Kennzahl unbekannt oder die Daten der manuellen Störaufschreibungen sind nicht konsistent.
- OEE-Verbesserungen werden nicht nachgehalten; die OEE-Verbesserung wird nicht konsequent in den Teamsitzungen bearbeitet.
- Die einzelnen Abteilungen (Produktion, Logistik, Planung, Instandhaltung) berichten alle Kennzahlen im Bereich 98%; allerdings wird die eingekaufte Maschinenkapazität bei weitem nicht erreicht.
- Eine OEE ist eingeführt, allerdings berücksichtigen die Auswertungen keine Veränderungen im Portfolio bzw. produzierten Mix. So kann eine Steigerung der OEE auch darauf zurückzuführen sein, dass auf den Anlagen in diesem Betrachtungsmonat mehr Produkte mit einer höher produktspezifischen Geschwindigkeit produziert wurden. An den Maschinenverlusten hat sich allerdings in diesem Monat nichts getan.
- Die OEE wird nicht im Zusammenhang mit einer Kapazitätssteigerung betrachtet; es liegt kein standardisierter Prozess vor, wie Nennleistungen der Maschinen und Anlagen bewertet werden.
- Die Nennleistungen in den einzelnen Systemen sind stark unterschiedlich; so kann das Planungssystem mit einer „Verfügbarkeit“ von 92% rechnen; die wahre OEE liegt aber bei 65%. Hierdurch kommt es zu häufigen Planänderungen, weil die Maschinenlaufzeit im Plan zu niedrig angesetzt wurde.
- Es erfolgt häufig auch keine Berechnung der Kapazitätssteigerung parallel zur OEE. So kann es sein, dass durch Leistungssteigerungen der Anlage die OEE sinkt. Wenn nun nicht parallel auch die Kapazitätssteigerung berechnet und ausgewiesen wird, so wird mit der OEE nur die halbe Wahrheit gemessen.
- Der Aufwand zur manuellen Datensammlung (insbesondere mit verteilten Excel-Blättern) ist sehr hoch; die OEE-Kennzahlen werden zudem nicht in den Führungssitzungen bzw. Teamsitzungen als Ausrichtung der Verbesserungsaktivitäten genutzt.
- Es erfolgt keine produktspezifische und linienspezifische Berechnung der OEE. Es werden Mittelwerte genommen, die eine exakte Analyse erschweren.
- Die graphischen Benutzerschnittstellen der OEE-Analysen sind für die Mitarbeiter zu schwierig in der Interpretation. Die Verursacher der OEE-Verluste sind häufig nicht transparent.
- Oft wird diskutiert, ob „geplante Instandhaltung“ OEE-relevant ist oder nicht; die Diskussion der Verlustzeitkonten wird sehr häufig politisch geführt.
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